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Die besten Brötchen – mit Übernachtgare

2. April 2020
Gestern habe ich auf Instagram unsere selbstgebackenden Brötchen gepostet. Ich habe daraufhin einige Anfragen wegen des Rezeptes erhalten. Eigentlich ist mir genau dasselbe passiert. Ein von mir sehr gern besuchter Account auf Instagram hatte die Brötchen in seiner Story gepostet und ich musste auch sofort eine DM senden. Die sahen einfach zu verlockend aus.
Via DM bekam ich ganz schnell eine Antwort und das Rezept übermittelt. Das war perfekt, weil ich es auch gern sofort ausprobieren wollte. Viel braucht man für die Brötchen eigentlich nicht. Wobei Mehl und Hefe – in diesen Tagen – immer mal wieder schwierig zu bekommen sind…
Die leckersten Brötchen
170 g Weizenmehl 550
110 g Hartweizengries
110 g Roggenvollkornmehl
140 g Wasser
160 g Milch
6     g Frischhefe
8     g Salz
8     g Olivenöl
Roggenvollkornmehl zum Wälzen
Es werden einfach alle Zutaten für den Hauptteig 10 Minuten auf der kleinsten Stufe geknetet und darauf nochmals 5 Minuten auf der zweiten Stufe. Danach kommt er für ca. 12 Stunden luftdicht in den Kühlschrank.
Am folgenden Morgen steche ich auf meiner bemehlten Arbeitsfläche 8 Teiglinge ab und schleife sie zu Zylindern. Das muss man sich folgendermaßen vorstellen: den Teigling ziehe ich ein wenig in Quadratform, so breit wie die Brötchen später lang werden sollen. Dann schlage ich die hintere Kante in meine Richtung auf die vordere Kante. Das wiederhole ich ca. 2x bis der Teig schön straff ist. Nun noch die Zylinder in Roggenvollkornmehl wälzen.
Die Teiglinge lasse ich dann abgedeckt, mit Schluss nach unten, bei 22°C noch 45 Minuten gehen.
In der Zeit kann der Ofen bei 230°C aufheizen.
Die Brötchen werden dann mit Dampf (hier ein Video für den perfekten Dampf) mit Schluss nach oben, sie sollen schön aufreißen,  insgesamt 20 Minuten gebacken. Nach 10 Minuten öffnet man die Türe und lässt den Dampf ab. Nach weiteren 5 Minuten klemme ich einen Kochlöffel in die Backofentür, so wird die Kruste schön rösch.
Eigentlich sollen die Brötchen komplett abkühlen. Das klappt bei uns nie…;-)
Habt ein wunderbares Wochenende, bleibt gesund und das wir alle bald wieder zu unserer Routine zurückkehren können.
Karin

Meine Helfer für dieses Rezept*: ein Backstahl für den knusprigen Boden, ein Gärkörbchen für die Übernachtgare und – wenn es bei Euch öfter Brot gibt – eine Küchenmaschine, die das Kneten übernimmt.

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Womit ich koche, backe, bastle und fotografiere: Meine Lieblinge

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  • Müllerin BW 2. April 2020 at 23:27

    Ist das cool dass ich auf deinem Blog verlinkt bin- danke! Ich lese bei dir schon lange, ich glaube ich hab duch über das Eis-Rezept entdeckt…und mir darauf hin eine Eismaschine gekauft. Viele Grüße, Edith

  • Dege 2. Mai 2021 at 10:50

    Hallo Karin,
    versuche mich gerade an Deinen Brötchen.Sie warten jetzt darauf daß Sie in den Ofen geschoben werden.
    Mal sehen was daraus wird. Was mir allerdings nicht gelingen mag ist den Ofen auf „203“ Grad vorzuheizen Einen Sonntagsgruß aus Berlin von Dege

  • Reiner 27. Februar 2022 at 07:55

    Liebe Karin, Dein Rezept klingt gut, ich werde es mal ausprobieren. Ich glaube nur, bei der Temperatur hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Nicht 203 Grad sondern 230 Grad vermutlich
    Liebe Grüße
    Reiner

  • Heinz 12. März 2022 at 19:38

    Hallo Karin, 203° oder vielleicht 230°? Außerdem wüßte ich gerne, od Heißluft oder Ober/Unterhitze.

    Schöne Grüße
    Heinz

  • Uli Schmeißer 20. August 2022 at 11:14

    Ein Traum meine ersten Brötchen ❤️ Schade, dass ich keine Fotos hinterlassen kann, sie sehen so super schön aus!
    Ich habe nur 4 Gramm Hefe genommen und dafür ca. 25g Lieveto Madre!
    Wie toll sie aufgegangen sind im Ofen!
    Danke für das tolle Rezept